Muss das sein?

Lei­der ja. (Steu­er-) Geset­ze ken­nen alle Aus­ge­stal­tun­gen von „müs­sen, haben, sein“. So gut wie jeder hat eine Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung abzu­ge­ben. Kauf­leu­te sind zur Buch­füh­rung ver­pflich­tet und haben einen Jah­res­ab­schluss auf­zu­stel­len. Der Unter­neh­mer ist grund­sätz­lich ver­pflich­tet, steu­er­li­che Auf­zeich­nun­gen zu füh­ren. Der Arbeit­ge­ber muss ein Lohn­kon­to für jeden Arbeit­neh­mer füh­ren usw., usw.

Das Steu­er­recht kennt so vie­le Vor­schrif­ten, die sich zu allem Über­fluss mehr als regel­mä­ßig ändern, dass man leicht den Über­blick und damit auch die Lust ver­liert. Und was man nicht alles abset­zen kann! Gan­ze Hoch­zei­ten – hat man so gehört. Das Inter­net ist voll von Vor­schlä­gen, was man ver­su­chen könn­te, beim Finanz­amt „durch­zu­krie­gen“.

Apro­pos krie­gen: viel­leicht gibt’s ja ‘was vom Finanz­amt zurück? Müss­te man ein­fach ‘mal che­cken las­sen …